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Erwachsenen Hund an Hundebox gewöhnen – der ULTIMATIVE Guide

Erwachsenen Hund an Hundebox gewöhnen – der ULTIMATIVE Guide

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In diesem Artikel „Hund an Hundebox gewöhnen“, geben wir dir hilfreiche Tipps zur Vorbereitung der Box und schnellen Eingewöhnung deines Tieres. Wie gewöhne ich meinen Hund an die Hundebox? Kaum ausgesucht, geliefert und montiert steht sie nun da, die neue Transportbox. Das Aufeinandertreffen steht kurz bevor und dir läuft der Schweiß herunter, da du nicht abwarten kannst, was passiert. Geht er rein? Wird er die Hundebox auf Anhieb akzeptieren? Scheinbar auch du kennst dieses Problem, dass dein Hund einfach nicht in die Transportbox möchte. Doch was kann man tun, um dem Tier und sich selbst die Eingewöhnungsphase zu erleichtern?


Die Eingewöhnung – 5-Schritte-Formel

In unserer 5-Schritte-Formel zeigen wir dir nun, wie du deinen Hund an seine neue Transportbox gewöhnst.

Nun ist der Tag gekommen – der Tag der Eingewöhnung und das Aufeinandertreffen von Box und Tier. Hunde sind sehr unterschiedlich vom Charakter her. Wenn der eine Hund gar nicht mehr aus seiner Box raus möchte, will ein anderer im Gegenzug erst gar nicht hinein.

Hier empfehlen wir beispielsweise das Buch Tipps vom Hundeflüsterer*. Zudem kannst du deinen Hund schon als Welpe an eine Transportbox gewöhnen. Je mehr Zeit du in diesen Schritt investierst, desto einfacher wird die Eingewöhnungsphase. Es ist wie mit Allem – mit genug Geduld, positiver Grundeinstellung und Ehrgeiz wird dein Hund von ganz alleine in seine Box laufen.

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1. Die Vorarbeit und der richtige Stellplatz

Wähle die passende Hundebox:

Damit dein Hund später auch deine ausgesuchte Hundebox akzeptiert, ist es wichtig, die richtige Hundebox auszuwählen. Es ist wichtig, dass sich dein Hund in der Hundebox wohl fühlt und ausreichend Platz hat. Zudem sollte der Deckel nach Möglichkeit abnehmbar sein oder zumindest lichtdurchlässig sein. Achte auch darauf, dass die Box nicht zu klein ist (mehr dazu in unserem Artikel „Wie misst man die Größe eines Hundes?“). Dein Hund sollte aufrecht stehen, sich drehen und sich hinlegen können. Welche Hundebox für welchen Hund geeignet ist, kannst du in unserem Artikel „Welche Hundebox für welchen Hund“ lesen.

Stell die Hundebox an einem Platz im Raum auf, wo der Hund leicht Zugang zu der Hundebox hat. Es ist wichtig, dass sich dein Schützling später in der Box wohl fühlt und sich zurückziehen kann, wenn es mal zu laut wird. Generell mögen es aber Hunde, wenn sie in Gesellschaft sind. Stelle die Box also nicht in den Keller, wo kein Tageslicht ist, sondern an einen Platz, wo der Hund gut in das Familienleben integriert wird, er aber nicht mitten im Geschehen ist.

Lass die Box anfangs geöffnet. Wenn möglich, entferne sogar das Gitter komplett, sodass dem Hund der Zugang zur Box so leicht wie möglich gemacht wird. Wenn der Deckel der Box abnehmbar ist, entferne diesen, sodass einfach nur die Schale der Box vom Hund genutzt werden kann.

Lege nun ein paar Leckerlis in die Box und schmücke die Box mit einem gemütlichen Hundebett, einer Hundedecke, einem Hundekissen und/oder dem Lieblingsspielzeug aus.

Hundeboxen aus Kunststoff oder Gitterboxen können beim darauf treten oft unangenehme Töne von sich geben. Achte also darauf, dass du deine Box mit einem Tuch, einer Decke oder einem Hundebett gegen unangenehme Töne absicherst, sodass sich dein Hund nicht erschreckt, wenn er die Box betritt.


2. Der erste Kontakt

Sobald du mit den Vorbereitungen fertig bis, kann es losgehen. Wenn dein Hund noch nicht gemerkt hat, was du da gerade eigentlich im Schilde führst und schon längst bei dir ist, rufe ihn und lasse ihn das Ganze mal begutachten. Wenn er direkt in die Box geht, hast du sozusagen den Jackpot gezogen. Wenn nicht, dann müssen wir ein wenig nachhelfen.

Hunde sind neugierige Tiere. Wichtig ist es, deinem Hund jetzt Zeit zu geben und ihn nicht unter Druck zu setzen. Lass ihn die Box beschnüffeln, rein- und rausgehen. Wenn er nicht in die Box geht, dann lege Leckerlis um die Box, vor die Türe und verstecke ein paar in der Box, sodass er danach suchen muss. Falls er rein geht und sich hinlegen sollte, unbedingt direkt loben! Zeige ihm, wie toll er das gemacht hat und überschütte ihn mit Lob. Dein Hund soll die Box immer mit etwas Positivem verknüpfen. Also wichtig: Kein Stress und langsam angehen lassen.

Was du auch machen kannst, ist ein kleines Spiel daraus zu machen. Wirf einen Ball in die Box und spiel ein wenig mit deinem Hund. Lobe ihn, wenn er den Ball aus der Box holt!


3. Der Befehlston

Wenn dein Hund nun schon ein paar Mal in der Box war und sich vielleicht schon pudelwohl darin fühlt, hast du schon viel geschafft. Nun ist es wichtig, ihn auf den nächsten Schritt vorzubereiten.

Schnapp dir ein Leckerli und mach auf dich aufmerksam. Sobald dein Hund dich anvisiert hat, wirf das Leckerli in die Box und verknüpfe es mit einem Wort wie „Box“! So kann sich dein Hund nach und nach an diese Kommunikation gewöhnen. Wenn du bereits Clicker benutzt, versuche diesen zu verknüpfen.


4. Trainieren

Versuche nun die Türe anzulehnen bzw. den Deckel wieder auf der Box zu montieren. Lass die Türe nun angelehnt und schau, wie dein Hund darauf reagiert.

Versuche nun die Türe komplett zu schließen. Wenn dein Hund anfängt zu jaulen: Öffne die Türe SOFORT wieder und „tröste“ deinen Hund! Sollte dies passieren, warst du wahrscheinlich ein wenig zu schnell. Warte nun und wiederhole dies zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal. Wenn dein Hund in der Box bleibt, ohne zu jaulen: loben, loben, loben!

Versuche nun die Türe länger geschlossen zu lassen. Wiederhole diesen Prozess solange, bis du das Gefühl hast, du könntest sogar bald mal den Raum verlassen und ihn alleine lassen (das aber erst später). Es ist wichtig, dass er die Box als Rückzugsort sieht und nicht als eine Qual! Versuche alles dafür zu tun, dass er sich darin wohlfühlt und die Box nicht mit Angst verbindet. Lege Leckerlis hinein und mach es ihm noch gemütlicher. Rede mit ihm, wenn er in der Box ist oder spiel mit ihm. Integriere die Box in sein Leben.

Wenn du die Türe schließt und dein Hund mit dem Leckerli beschäftigt ist, bleib bei ihm (unmittelbar vor der Box), sodass er dich sehen kann. Entspann dich vor der Box, lege dich vor die Box oder lies einfach ein Buch. Wichtig ist, dass du den Raum anfangs noch nicht verlässt, sondern im Raum verweilst.

Eine andere Methode: Erfahrungen haben auch gezeigt, dass das Training einfacher fällt, wenn Hunde müde sind. Lege deinen Hund in die Box hinein und lass ihn erst wieder heraus bis er aufgehört hat zu jaulen. Wichtig hierbei ist, unbedingt bei ihm zu bleiben und zwar die ganze Zeit! Dieser Vorgang sollte aber nur mit viel Feingefühl ausgeführt werden.

Nicht loben, wenn die Box geöffnet wird und der Hund herauskommt (sondern schon davor)! Der Hund kann sonst eine Abneigung auf das Schließen der Box entwickeln!


5. Zeit geben

Wiederhole nun Schritt 2 bis 4 solange, bis du das Gefühl hast, dein Hund bleibt auch ohne dich für bis zu 10 min alleine in der Box. Es ist wichtig, dass wir unserem Hund nicht das Gefühl vermitteln, dass wir ihn einsperren möchten, sondern dass er sich in der Box zurückziehen kann. Die Hundebox soll seine ganz private Höhle sein.

Hier nochmal zusammengefasst:

  1. Gewöhne deinen Hund möglichst schon als Welpe an eine Transportbox.
  2. Stell die Box so früh wie möglich in der Wohnung auf und lass sie geöffnet.
  3. Hunde sind neugierig! Lass die Box nach dem Aufbau einfach mal stehen und schau was passiert
  4. Mach dir positive Gedanken und hab Geduld.
  5. Eine kahles „Zuhause“ ist unattraktiv! Lege Kissen, Decken, Spielzeug und ein paar Leckerlis in die Box.
  6. Befestige die Box im Auto und gehe Gassi. Dein Hund wird sich dann immer an einen tollen Spaziergang erinnern. Er sollte gute Erlebnisse mit der Transportbox verbinden.

Empfohlenes Video:


2. Welpe an Hundebox gewöhnen

Gerade bei Welpen ist es wichtig, dass sie nur positive Erfahrungen mit der Box verbinden. Es ist deshalb besonders wichtig, dass du dir hier sehr viel Zeit lässt, um deinen Welpen nicht zu erschrecken, damit er nicht Negatives mit seiner Transportbox verbindet.

Stell also deine Transportbox in deinem Zimmer auf. Das kann irgendwo im Raum sein, es sollte aber ein Platz sein, wo die Box auch später einmal stehen kann. Damit dein Welpe sich an seinen späteren Rückzugsort gewöhnen kann, sollten wir es ihm leicht machen, sodass er seine Box leicht wieder findet.

Lege nun eine kuschelige Decke, ein Hundebett, das Lieblingsspielzeug des Hundes und ein Schälchen mit Wasser in die Box und mache es deinem Welpen so gemütlich wie es geht.

Organisier dir ein paar Leckerlis. Am Besten hast du eine kleine Umhängetasche, wo du deine Leckerlis verstecken kannst und sie aber zugleich leicht herausnehmen kannst – du kannst dir aber auch einfach ein paar in die Hand legen.

Rufe nun deinen Welpen zu dir und mache ihn auf dich aufmerksam. Sobald er dich ansieht, wirfst du ein Leckerli in die Hundebox und sagst das Signalwort „Box“. Dein Welpe wird sich nun das Leckerli holen. Falls er dies nicht tut, wirf ein Leckerli in die unmittelbare Nähe der Box und sage wieder das Wort „Box“. Es ist hier sehr wichtig, dass dieses Wort immer dann gesagt wird! Wenn dein Welpe nun in die Box geht, belohne ihn dafür richtig und sage wieder das Signalwort und gib ihm ein Leckerli. Das Signalwort sollte immer mit dem Leckerli in Kombination ausgeführt werden. Verweilt dein Welpe in der Hundebox, wirf ihm ein Leckerli zu – und noch eines und noch eines.

Nun kannst du versuchen ihn aus der Box herauszulocken. In unserem Falle heißt unser Hund einfach mal „Trixie“. Sag nun „Trixie, komm her!“ und rufe deinen Welpen zu dir. Normalerweise sollte er aus der Box herauskommen. Wenn dies geschieht, belohne ihn wieder mit einem Leckerli! Achte hier darauf, dass dein Welpe die Belohnung nicht mit dem „aus-der-Hundebox-Herauskommen“, sondern mit dem „dass er auf deinen Befehl gehorcht hat“ verbindet.

Dein Welpe wird anschließend an dir kleben und dich anstarren, da er nun denkt, er wurde so super belohnt, also muss das ja so weiter gehen. Gleich vorne weg: Dem ist nicht so! Wir haben Trixie nun so viele Leckerlis gegeben, nun ist es wichtig, dass unser Welpe diesen Erfolg mit „in-die-Box-Gehen“ verbindet.

Geh nun hinter deine Box. Dein Welpe wird dir nun folgen. Lauf wieder von deiner Box weg. Dein Welpe wird dir folgen. Wiederhole dies ca. 2 mal. Anschließend läufst du wieder hinter deine Box, schaust Trixie an und sie erst, wenn sie in die Box geht und dich ansieht mit einem Leckerli belohnen. Wirf deinem Hund nun mit etwas Abstand zur Box ein Leckerli zu und verbinde den Wurf wieder mit deinem Signalwort „Box“. Wiederhole diesen Vorgang ca. 5 mal. Anschließend rufst du deinen Welpe wieder mit seinem Namen und „komm her“ zu dir und belohnst ihn mit einem Leckerli.

Es ist wichtig, dass dein Welpe eine positive Erfahrung mit dem „in-die-Box-Gehen“ verbindet und gerade dies versuchen wir mit den Leckerlis zu erreichen. Wenn du ein Leckerli mal daneben wirfst und nicht in die Box treffen solltest, wenn Trixie gerade darin liegt, wird sie sich das Leckerli höchstwahrscheinlich holen. Lass sie das Leckerli nehmen und rufe sie anschließend mit ihrem Namen zu dir und belohne sie wieder. Schließlich war das „daneben-Werfen“ ein Versehen und sie soll nicht mit dem Signalwort und einem Leckerli dafür belohnt werden, aus der Box zu kommen.

Wiederhole diesen Vorgang solange, bis du das Gefühl hast, dein Hund hört auf das Signalwort.


3. Fazit / Zusammenfassung

Wie du siehst, bedarf es einiger Zeit, deinen Hund an eine Hundebox zu gewöhnen. Egal, ob es sich um einen erwachsenen Hund handelt, oder um einen Welpen. Wir haben dir nun einige Tipps gegeben, die dir dabei helfen werden. Das Wichtigste ist Durchhaltevermögen. Da die Transportbox etwas völlig Neues für unsere Tiere ist, dürfen wir sie nicht überfordern und gleichzeitig nicht Alles durchgehen lassen. Ein gesunder Mix ist hier zu finden und wird die beste Lösung sein. tiertransportbox-kaufen.de drückt dir jedenfalls ganz fest die Daumen!


4. Empfohlene Bücher


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5. Häufig gestellte Fragen

5.1 Wie gewöhne ich meinen Hund an eine Hunderampe?

Einen Hund an eine Hunderampe zu gewöhnen ist eigentlich garnicht so schwer, wie man sich das vorstellt. Hunde sind neugierig und auch das neue Ding da, was jetzt auf das Auto zeigt, möchte beschnuppert werden – vor allem, wenn da ein Leckerli am Ende der Rampe zu riechen ist. Also, was ist zu tun?

Stell die Hunderampe an deiner Heckklappe auf und lege ein paar Leckerlis darauf. Zudem verteilst du ein paar in der Hundebox. Warte nun ab, wie dein Hund reagiert. Voraussichtlich wird er sich den Leckerlis zuwenden und anschließend in die Box gehen. Wenn er das tut, ist es wichtig, dass du ihn ausgiebig dafür belohnst! Das soll ihm signalisieren, dass er das ganz toll gemacht hat und er beim nächsten Mal wahrscheinlich wieder das Gleiche bekommen wird.

Schließe nun den Kofferraum und wiederhole den Vorgang nun umgekehrt. Irgendwann ist es wichtig, dass du die Leckerlis weglässt. Mach dies nicht schlagartig, sondern gewöhne deinen Hund langsam daran. Irgendwann braucht er keine Leckerlis mehr, um über die Hunderampe zu gehen. Vielleicht reichen auch zum Schluss wenige Leckerlis, die du in der Autobox verteilst.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, deinen Hund garnicht erst an Leckerlis zu gewöhnen. Führe deinen Hund einfach an der Leine die Hunderampe hinauf. Du wirst sehen, dass dies garnicht so schwer ist. Lauf neben ihm her und führe ihn in die Autobox. Anfangs kannst du ihm noch eine kleine Belohnung dafür geben. Später ist es wichtig, dass er auch ohne Leckerli auskommt. Wir wünschen dir viel Erfolg.

5.2 Wie gewöhne ich meinen Hund an eine Hundebox im Auto?

Gewöhnung an einen Autotransportbox ist ähnlich wie die der normalen Transportbox. Egal ob du deine Transportbox nur zuhause aufstellst, oder ob sie später auch im Auto verwendet werden soll. Falls du einen sehr kooperativen und angstfreien Hund haben solltest, kannst du es direkt versuchen und deinen Hund an die Autobox heranführen. Falls dein Hund noch Zeit benötigt, stell die Autobox im Wohnzimmer auf und beginne mit der 5-Schritte-Formel.

Gerade, wenn dein Hund sich an die Autotransportbox im Wohnzimmer gewöhnt hat, ist es später leichter, ihn im Auto mitzunehmen. Er kennt bereits die Gerüche der Box und wird dann schneller ins Auto einsteigen. Mache es ihm so bequem wie möglich in der Box. Anfangs kann es vorkommen, dass es ihm schlecht wird bei der Fahrt. Dies ist ganz normal. Mit der Zeit wird er sich aber an die Fahrt im Auto gewöhnen. Es ist deshalb wichtig, dass du regelmäßig mit deinem Hund im Auto unterwegs bist, sodass es im Erstfall auch schnell geht, falls du mit ihm zum Tierarzt musst.

5.3 Wie gewöhne ich meinen Hund an die Flugbox?

Du gewöhnst deinen Hund an eine Flugzeugbox, indem du diese im Wohnzimmer aufstellst. Statte die Box mit Leckerlis und einer kuscheligen Decke aus. Lies unseren Artikel – Hund an Hundebox gewöhnen.

Wichtig bei der Flugbox ist im Vergleich zur Autotransportbox, dass dein Hund auf einem Flug auch mehrere Stunden allein sein kann. Hierbei ist es wichtig, dass du dies mit ihm ausgiebig trainierst. Du kannst zuhause auch eine Hundekamera aufstellen und deinen Hund beobachten.

    1. Platz: Furbo Hundekamera : Leckerli-Ausgabe, HD-WiFi-Hundekamera und 2-Wege-Audio*
    2. Platz: 720P HD Wlan Wifi IP Kamera Sicherheitskamera FREDI*
    3. Platz: Überwachungskamera Wireless, Beneray 720P HD*

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5.4 Wie gewöhne ich meinen Hund an einen Hundeanhänger?

Wichtig ist zuerst einmal, dass du die Sache langsam angehst. Voraussichtlich wird es einige Tage oder sogar Wochen dauern, bis dein Hund sich völlig an den Hundeanhänger gewöhnt hat. Wie auch bei der Gewöhnung an die Hundetransportbox, ist es bei der Gewöhnung an den Hundeanhänger wichtig, dass du ruhig und gelassen an die Sache herangehst.

Nimm dir Zeit, übe regelmäßig (also fahre ab und an mit deinem Hund kleine Strecken) und belohne ihn für sein tolles Verhalten. Du kannst auch damit anfangen, den Hundeanhänger im Trockenen oder einfach im Garten aufzustellen, und dort anfangen zu üben.

Führe deinen Hund mit ein paar Leckerlis zu dem Hundeanhänger (den du davor natürlich mit seinem Lieblingsspielzeug oder seinem Lieblingskissen/-decke ausgestattet hast) und warte ab, was passiert. Natürlich kannst du ihm auch einen Kommandoton geben und einfach „Anhänger“ oder „Box“ sagen. Sobald er reinspringt, belohnst du ihn dafür natürlich ausgiebig und überschüttest ihn mit Lob. Sollte er drinnen bleiben, kannst du deine erste kleine Fahrt machen. Schau, wie dein Hund darauf reagiert. Sollte es Probleme geben, geh zurück zur Trockenübung und beginne von neuem.

Was du auch machen kannst, ist einfach die Vorder- und Hinterseite deines Fahrradanhängers zu öffnen. Zeige deinem Vierbeiner, dass er durch die Box durchgehen kann. Falls er sich schon an eine normale Hundetransportbox gewöhnt hat, wird er nicht so viele Probleme mit dem Anhänger haben.

Wie du vielleicht selber schon erlebt hast, lieben Hunde es, den Kopf während der Fahrt mit dem Auto aus dem Fenster zu strecken. Genauso wird es dir auch später mit dem Hundeanhänger gehen – dein Hund wird ihn lieben!

 


Also nochmal kurz zusammengefasst

Bewahre Ruhe.

Übe regelmäßig.

Überfordere deinen Hund nicht und fang klein an.

Belohne deinen Hund, wenn er in den Fahrradanhänger geht, aber nicht, wenn er hinaus kommt.

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